integration

Gemeinsamer Unterricht an der FASW

Kinder mit unterschiedlichen Begabungen und Bedürfnissen werden bei uns individuell gefördert und haben die  Möglichkeit, miteinander zu lernen. Themen, Lernziele und Unterrichtsmaterialien werden mit den einzelnen Kindern ausgesucht und ihren spezifischen Bedürfnissen angepasst. So können Kinder mit Förderbedarf in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung, Lernen und Sprache aufgenommen werden. Der Unterricht erfolgt in dem jeweiligen Förderschwerpunkt und auf der Grundlage der entsprechenden Richtlinien und Lehrpläne des Landes NRW. Der Erwerb der Kulturtechniken - Lesen, Schreiben und Rechnen - steht auch hierbei im Vordergrund.

Die grundlegenden Prinzipien der Pädagogik und Arbeitsweise unserer  Grundschule gelten auch für Kinder im Gemeinsamen Unterricht. Eigenaktivität und selbstbestimmtes Lernen fördern Selbständigkeit, Kreativität und vernetztes Denken. Voraussetzung dafür ist ein hohes Maß an Eigenmotivation und Eigenverantwortlichkeit für das eigene Tun und Handeln. Die offenen zeitlichen und räumlichen Strukturen ermöglichen es den Kindern, den Tag nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten und üben und fordern die Organisation und Strukturierung des eigenen Tuns. Das offen zugängliche Material in den Lernräumen fordert die Kinder zum aktiven Lernen auf. Interessantes und ansprechendes Material zu entdecken bedingt aber auch, eigene Interessen zu steuern und Grenzen und Regeln zu akzeptieren. Die Kinder arbeiten und lernen überwiegend in der Gruppe und Gemeinschaft. Das Miteinander im Spielen und Bauen, im Bewegen, Toben und Lernen erfordert einen respektvollen Umgang miteinander und die Akzeptanz von Grenzen und Regeln. Ein gleichwertiges Miteinander kann nur auf einer Ebene stattfinden, auf der jeder seine Wünsche und Bedürfnisse, seine Interessen und Grenzen im Gespräch äußern darf und muss.

Kinder mit Förderbedarf können auf Antrag Unterstützung und Begleitung durch einen Integrationshelfer erhalten. Er unterstützt die Kinder in den Lern- und Arbeitsphasen und begleitet sie bei schulischen Aktivitäten, wie z.B. Sport, Schwimmen, Ausflügen, Projekten u. ä.. Er hilft ihnen bei der Strukturierung des Schultages, der Bewältigung von Krisensituationen und unterstützt sie beim Einüben lebenspraktischer Verrichtungen, wie z.B. beim An- und Ausziehen, bei den Mahlzeiten, beim Toilettengang.

Trotz der Einbindung eines Integrationshelfers in den allgemeinen Schulalltag, kann eine ständige Begleitung der Kinder mit Förderbedarf nicht ermöglicht werden. Wir können an unserer Schule weder eine medizinische Betreuung und Versorgung noch ein Angebot an therapeutischen Maßnahmen oder therapeutischer Unterstützung gewährleisten.

Die Teilnahme an unserem Schulalltag, an Projekten und Klassenfahrten als wichtige Elemente des gemeinschaftlichen Miteinanders setzt eine Selbständigkeit in der Wahrnehmung eigener, vitaler Bedürfnisse voraus und die Fähigkeit, diese selbst zu erfüllen, bzw. erforderliche Maßnahmen eigenständig ergreifen zu können.

 






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